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Einmal am Tag eine warme Mahlzeit

161026 Kochkurs-GE 3272 800pxLange am Herd zu stehen, ein mehrgängiges Menü für die ganze Familie zu zaubern – wer schafft das heutzutage noch? Trotzdem sollte man ab und zu die eigenen Koch- und Essgewohnheiten auf den Prüfstand stellen.

Wie man mit kleinen Tricks und Kniffen seinen Speiseplan ganz unkompliziert aufpeppen kann, weiß Brigitte Bogler (Foto).

Die Fachwirtin für Erziehungswesen und Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen leitet die Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte an der Pastoratsstraße und begeistert seit fast 30 Jahren Kinder und Erwachsene fürs Kochen: „Ich finde es sehr wichtig, dass man zumindest eine (warme) Mahlzeit am Tag selbst zubereitet und die dann auch am schön gedeckten Tisch in Ruhe isst“, unterstreicht die Expertin.

Und sie fügt hinzu: „Mit etwas Planung kann man gleich für mehrere Tage kochen und die Gerichte dann mit Salat oder Nudeln etwas variieren. So hat man mehrmals ein gesundes Essen, aber nicht die tägliche Arbeit.“

Toll und einfach in der Zubereitung – besonders für ältere Menschen – sind natürlich Eintöpfe aller Art. Die schmecken ja bekanntlich erst am nächsten Tag so richtig lecker!

„Und dann am besten gleich etwas mehr kochen und einige Portionen des frischen Eintopfs einfrieren. So hat man immer etwas Leckeres im Haus, das schnell auf dem Tisch steht.“

Wer darauf achtet, eine Auswahl an Grundzutaten wie Eier, Mehl, Suppenbrühe, Nudeln, Reis etc. parat zu haben, kann mit wenigen frischen Zutaten leckere Speisen kochen.

„Wenn man auf regionale und saisonale Produkte zurückgreift, gönnt man nicht nur seinem Körper eine Extraportion Vitamine, sondern schont auch gleich noch den Geldbeutel“, so die Expertin. Besonders Familien mit kleinen Kindern sollten überdenken, ob man den Nachwuchs schon früh an den uniformen Geschmack von Konserven und Co. gewöhnen möchte – zumal viele Fertigprodukte für Kinder zu salzig sind!

Besonders gut schmeckt es ihnen, wenn sie selbst mitkochen dürfen.

Dies erlebt auch Brigitte Bogler in der Familienbildungsstätte immer wieder: „Bei uns kochen Kinder ab drei Jahren, das klappt wirklich gut.“

Aber auch die ältere Generation kann von einem Kurs profitieren, denn gemeinschaftliches Kochen und Essen macht immer noch am meisten Spaß!

Informationen über das Kursprogramm der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte finden Sie hier:
http://www.elisabeth-kaesemann-fbs.de/

Die richtige Versicherung macht's

Fotolia 113418691 L 800pxStarkregen, Sturm, Gewitter. Sirenen sind zu hören, die Feuerwehr rückt aus. Da ist es fast schon gut, wenn sie nur zu überfluteten Kellern fahren muss und niemand an Leib und Leben zu Schaden gekommen ist.

Doch Schäden kann es bei solchen zunehmend heftigen Wetterlagen wie in der letzten Zeit auch am Eigentum von Mietern geben.

Daher raten die Wohnungsgenossenschaften ihren Mitgliedern, über den Abschluss einer Elementarschadenversicherung nachzudenken. Sie wird als zusätzlicher Baustein zur Hausratversicherung angeboten, die auch jeder Haushalt haben sollte.

Die Hausratversicherung mit Elementarschadenschutz sichert den kompletten Hausrat ab.
So wird gezahlt bei den finanziellen Schäden, die durch Naturereignisse verursacht wurden, also etwa Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Hochwasser, Schneedruck, Erdrutsch und Erdsenkung.

Bei einigen Versicherungen ist der Elementarversicherungsschutz schon in der Hausratversicherung enthalten.
Sehen Sie sich doch mal ihre Versicherungspolice an oder sprechen Sie mit dem Versicherungsvertreter Ihres Vertrauens.

Einbrüchen vorbeugen

thief-1562699 640In den letzten Jahren ist die Zahl der Wohnungseinbrüche stetig gestiegen. Im Jahr 2016 wurden in Gelsenkirchen 873 Wohnungseinbrüche zur Anzeige gebracht.

Erfreulicher Weise liegt der Versuchsanteil mit 43,6 % sehr hoch, da Einbrecher zunehmend an vorhandenen Sicherungseinrichtungen scheitern.

Gute Riegel vor Fenstern und Türen führen häufig dazu, dass Täter ihre Einbrüche schon frühzeitig abbrechen. Einbrecher wollen schnell in die Wohnung einsteigen. Eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und damit ein erhöhtes Entdeckungsrisiko für die Täter. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigen die Fallzahlen im Bereich Einbruchkriminalität stark an.

Deshalb bietet das Kriminalkommissariat Kriminalprävention am Montag, 09. Oktober 2017 von 10-15 Uhr im Rahmen der landesweiten Kampagne „Riegel vor!“ einen Beratungsstand an.

Veranstaltungsort ist der Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Munscheidstr. 14.

Jeder Mieter hat hier die Möglichkeit sich individuell zu informieren, wie er seine Wohnung sichern kann, welche Kosten möglicher Weise entstehen und welche Zuschüsse von der KfW angeboten werden.

Eines muss jedem klar sein:
Häufig geschieht es tagsüber, gerade dann, wenn man „nur mal kurz weg“ ist. Die Täter haben es eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit. Besonders in den Wintermonaten machen sie sich die früh hereinbrechende Dunkelheit zu nutze.

Bei Fragen melden Sie sich gerne unter der Rufnummer

0209/365-8412. 

Richtig wichtig: Funktioniert Ihr Rauchwarnmelder noch?

ST-630 neutral-400pxBei der Anschaffung ihrer Rauchwarnmelder haben die Gelsenkirchen-Wattenscheider „gut & sicher wohnen“-Genossenschaften darauf geachtet, dass die Wartung möglichst einfach ist. Denn die Wartung ist Aufgabe des Mieters, wie es die Landesbauordnung NRW vorschreibt.

Um es den Mitgliedern so einfach wie möglich zu machen, haben die Genossenschaften Rauchwarnmelder mit besonders hochwertigen Batterien eingekauft, die zehn Jahre lang halten sollen.

Einmal jährlich muss die Inspektion erfolgen - schon in Ihrem eigenen Interesse.
Mit einem einfachen Knopfdruck - der Knopf befindet sich am Gerät - testen Sie den einzelnen Melder.
Nachdem Sie den Knopf gedrückt haben, lassen Sie ihn wieder los. Dabei ertönt der Alarm, der nach kurzer Zeit wieder verstummt. Hört sich schrill an, ist aber gut, weil das Gerät funktioniert.

Sie müssen nicht unbedingt auf eine Leiter oder einen Stuhl steigen, um diesen Knopf zu drücken. Mit der Spitze eines Regenschirmes und einer ruhigen Hand erzielen Sie den gleichen Effekt.

Halten Sie die kleinen Lebensretter an Ihrer Wohnungsdecke bitte auch frei von Staub, Spinnweben und anderem Schmutz.

Hierdurch können Fehl-Alarme entstehen - oder schlimmstenfalls funktioniert das Gerät nicht, wenn es im Notfall aber Alarm schlagen müsste.
Selbstverständlich dürfen Sie die Melder auch nicht mit Farbe überstreichen, wenn Sie Ihr Zimmer mal wieder renovieren. Und mit Tapete will das Gerät auch nicht über tapeziert werden.

Warum sind Rauchmelder so wichtig? Immer noch viele Menschen verstehen den Aufwand nicht.

Doch die Vorschriften des Gesetzgebers und die Kosten, die ihre „gut & sicher wohnen“-Genossenschaften für Sie übernehmen, haben - leider traurige - Gründe.

Viele Menschen denken nämlich, sie bräuchten keine Rauchmelder, weil sie ja wohl die ersten sind, die bemerken, wenn es in ihrer Wohnung brennt. Doch bei einem Brand ist nicht nur das Feuer so gefährlich, besonders tückisch ist der entstehende Rauch.

Dieser Rauch und damit der erhöhte Kohlenmonoxid-Gehalt breiten sich rasend schnell aus und sorgen dafür, dass Menschen schon nach zwei, drei Atemzügen in eine tiefe Ohnmacht fallen können.

Davor warnen die Rauchmelder - und geben Ihnen eine Überlebens-Chance!